Irrtümer um das Verkehrsrecht

Die Mobilität zählt für viele Deutsche bereits zu den selbstständigen Dingen, und ist das Um und Auf um Unabhängig zu sein. Da wundert es nicht, dass gut 45 Millionen PKW in Deutschland zugelassen sind. Jeder Verkehrsteilnehmer muss sich natürlich auch an die rechtlichen Grundlagen, in diesem Fall das Verkehrsrecht, halten.

Irrtümer um das Verkehrsrecht

Einen perfekten Fahrer, welcher alle Verkehrsregeln einhält, wird man wohl oder übel nur schwer finden. Denn Fehler anderer Verkehrsteilnehmer sind im Alltag schnell gefunden. Schnell bildet man sich ein Urteil über “Drängler” oder neurotische Linksfahrer.

Irrtümer um das VerkehrsrechtDoch auch hier halten sich teils hartnäckige Irrtümer über Recht und Unrecht. Wer dennoch Unterstützung bei der Aufklärung eines Zwischenfalls sucht, kann diese bei anwalt-artiisik.de finden. Herr Orkun Artiisik ist angesehener Rechtsanwalt für Verkehrs- und Strafrecht. Neben einer kostenlosen Ersteinschätzung wird durchgängige Beratung und Hilfe angeboten. Zu den Tätigkeitsbereichen zählen unter anderem Schadensregulierung nach einem Unfall, Bußgeldverfahren und Verkehrsstrafrecht, aber auch verkehrszivilrechtliche Fragen.

Wer hat Schuld bei einem Unfall?

Der erste kleine Irrtum beginnt bei der Annahme, Fahrzeuge nach einem Zusammenstoß nicht mehr weiter bewegen zu dürfen, bis die Polizei eintrifft. Falls die Fahrzeuge aber noch ein Weiterfahren ermöglicht, sollte unbedingt versucht werden die Straße zu räumen. Davor genügt eine Dokumentation mit Fotos.

Auch gilt, bei einem Auffahrunfall ist nicht immer das nach fahrende Fahrzeug Schuld. Wird der Auffahrunfall durch ein Fehlverhalten des voraus fahrenden Fahrzeuges verursacht, kommt es meist zu einer Teilschuld oder auch sogar zu einer vollen Schuldzuweisung. Allerdings werden hierfür natürlich Beweise benötigt um oder Reparaturkosten einklagen zu können.

Die meisten kleineren Dellen oder Kratzer entstehen durch einen Parkschaden. Viele Autofahrer bemerken den Schaden nicht oder fahren absichtlich weg. Doch bereits hier kommt der Tatbestand der Unfallflucht auf. Ebenso wird oft gedacht, dass ein Hinterlassen der Visitenkarte genug ist. Um aber eine Unfallflucht zu vermeiden, muss der Geschädigte direkt angesprochen werden, oder eine Selbstanzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle erfolgen.

Übrigens kann auch laut dem Verkehrsrecht ein abgestelltes Fahrzeug nicht vor einer Schuldzusprechung schützen. Denn ein falsch parkendes oder ein unzureichend ausgeleuchtetes Fahrzeug können eine gewisse Schuld auf den Lenker ziehen.

Drängeln, Parken, Schlafen

Natürlich ist der Ärger über Lenker, welche dauerhaft die Überholspur blockieren, groß. Es existiert zwar ein Rechtsfahrgebot, dieses besagt aber nicht, dass eine Lücke auf der rechten Fahrbahn auch sofort genutzt werden muss. Lediglich dürfen andere Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden.

Selbiges gilt für das Rechtsüberholen. Bei Kolonnen- oder zäh fließendem Verkehr dürfen andere Verkehrsteilnehmer auch rechts überholt werden.

All jene die auch am Wochenende fleißig mit ihrem Fahrzeug unterwegs sind, sollten besonders auf Parkverbots-Schilder achten. Denn ein Werktags-Parkverbot gilt auch samstags.

Da nach Alkoholkonsum die Heimfahrt nicht mehr angetreten werden sollte, schlafen viele ihren Rausch im Auto aus. Dies ist auch nicht strafbar, solange das Auto hierbei richtig abgestellt ist.

Die Benutzung des Fahrzeuges ist zwar erst ab 0,5 Promille strafbar, aber auch hier gibt es eine Sonderregelung. Wird ein Unfall Verursacht oder treten alkoholbedingte Ausfallerscheinungen auf, kann der Lenker bereits mit 0,3 Promille belangt werden.