Kei­ne Miet­de­cke­lung auf den fik­ti­ven Anschaf­fungs­preis

Der Miet­zins ist nicht maxi­mal auf den Betrag gede­ckelt, der für den Erwerb der Miet­sa­che fik­tiv auf­zu­wen­den gewe­sen wäre. Aus dem Amor­ti­sa­ti­ons­ge­dan­ken kann nichts ande­res abge­lei­tet wer­den.

Kei­ne Miet­de­cke­lung auf den fik­ti­ven Anschaf­fungs­preis

Bei der Mie­te von Werk­zeug auf unbe­stimm­te Zeit, kann die­se auch im Fal­le eines gerin­gen Rest­wer­tes nicht ohne Wei­te­res durch den Mie­ter ent­sorgt wer­den. Das Miet­ver­hält­nis besteht bei einer Unmög­lich­keit, die vom Mie­ter zu ver­schul­den ist, fort.

Im geschäft­li­chen Ver­kehr stellt die feh­len­de tele­fo­ni­sche Erreich­bar­keit hin­sicht­lich einer erklär­ten Kün­di­gung kei­ne Zugangs­ver­ei­te­lung dar. Die schrift­li­che Kün­di­gungs­mög­lich­keit genügt.

Land­ge­richt Karls­ru­he, Urteil vom 8. Janu­ar 2010 – 6 O 244/​08