Kla­ge auf Frei­stel­lung

Eine Kla­ge auf Frei­stel­lung muss die For­de­rung, von der der Beklag­te den Klä­ger frei­stel­len soll, nach Grund und Höhe hin­rei­chend bestimmt bezeich­nen.

Kla­ge auf Frei­stel­lung

Ein Frei­stel­lungs­an­spruch muss – wie ein Zah­lungs­an­spruch – nach Grund und Höhe bezeich­net sein. Soweit der Gläu­bi­ger Grund und Höhe nicht bezeich­nen kann, ist ein Frei­stel­lungs­an­trag unzu­läs­sig und statt­des­sen auf Fest­stel­lung zu kla­gen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 22. Mai 2012 – II ZR 14/​10

  1. vgl. BGH, Urteil vom 22.03.2010 – II ZR 66/​08, ZIP 2010, 1030 Rn. 33 m.w.N.[]