Kla­ge­an­trä­ge – und ihre klä­ger­freund­li­che Aus­le­gung

Für die Aus­le­gung von Kla­ge­an­trä­gen gel­ten die für Wil­lens­er­klä­run­gen maß­geb­li­chen Aus­le­gungs­re­geln, §§ 133, 157 BGB.

Kla­ge­an­trä­ge – und ihre klä­ger­freund­li­che Aus­le­gung

Die Gerich­te sind gehal­ten, Kla­ge­an­trä­ge nach Mög­lich­keit so aus­zu­le­gen, dass hier­durch eine vom Antrag­stel­ler erkenn­bar erstreb­te Sach­ent­schei­dung ermög­licht wird.

Im Zwei­fel ist gewollt, was nach den Maß­stä­ben der Rechts­ord­nung ver­nünf­tig ist und der rich­tig ver­stan­de­nen Inter­es­sen­la­ge ent­spricht [1].

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 25. April 2018 – 5 AZR 245/​17

  1. BAG 23.03.2016 – 5 AZR 758/​13, Rn. 26, BAGE 154, 337[]