Kos­te­ner­in­ne­rung – und die Kos­ten­grund­ent­schei­dung

Mit der Erin­ne­rung gegen den Kos­ten­an­satz des Gerichts kön­nen kei­ne Argu­men­te gegen die dem zugrun­de lie­gen­de Ent­schei­dung über die Ver­pflich­tung des Klä­gers zur Tra­gung der Kos­ten des Ver­fah­rens gel­tend gemacht wer­den.

Kos­te­ner­in­ne­rung – und die Kos­ten­grund­ent­schei­dung

Der­ar­ti­ge Ein­wen­dun­gen betref­fend die inhalt­li­che Rich­tig­keit der dem Kos­ten­an­satz zugrun­de lie­gen­den Ent­schei­dung in der Sache und die Rich­tig­keit der Kos­ten­grund­ent­schei­dung kön­nen im Erin­ne­rungs­ver­fah­ren nach § 66 GKG grund­sätz­lich nicht gel­tend gemacht wer­den.

Der Rechts­be­helf der Erin­ne­rung nach § 66 GKG kann sich viel­mehr nur gegen die Ver­let­zung des Kos­ten­rechts und nicht gegen die Kos­ten­be­las­tung der Par­tei als sol­che rich­ten 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 12. Dezem­ber 2017 – II ZB 25/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 20.09.2007 – IX ZB 35/​07, Jur­Bü­ro 2008, 43 Rn. 3; Beschluss vom 06.06.2013 – I ZR 8/​06 5 mwN[]