Kei­ne Kün­di­gung wegen ver­wei­ger­ter Unter­ver­mie­tung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ein gern genutz­tes "Schlupf­loch" zur Kün­di­gung eines noch län­ger lau­fen­den Miet­ver­tra­ges gestopft:

Kei­ne Kün­di­gung wegen ver­wei­ger­ter Unter­ver­mie­tung

Die Aus­übung eines sich aus der unbe­rech­tig­ten Ver­wei­ge­rung der Erlaub­nis zur Unter­ver­mie­tung erge­ben­den außer­or­dent­li­chen Kün­di­gungs­rechts nach § 540 Abs. 1 Satz 2 BGB ist rechts­miss­bräuch­lich (§ 242 BGB), wenn dem kün­di­gen­den Haupt­mie­ter bekannt ist, dass ein Miet­in­ter­es­se der benann­ten Unter­mie­ter nicht besteht.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 11. Novem­ber 2009 – VIII ZR 294/​08