Künf­ti­ge Schä­den – und die Fest­stel­lung einer Ersatz­pflicht

Die Fest­stel­lung einer Ersatz­pflicht für künf­ti­ge Schä­den setzt vor­aus, dass aus dem fest­zu­stel­len­den Rechts­ver­hält­nis mit einer gewis­sen Wahr­schein­lich­keit Ansprü­che ent­stan­den sind oder ent­ste­hen kön­nen 1.

Künf­ti­ge Schä­den – und die Fest­stel­lung einer Ersatz­pflicht

Gemes­sen dar­an waren in dem hier ent­schie­de­nen Fall den Urteils­grün­den die Vor­aus­set­zun­gen für einen Die Annah­me eines für die­sen Aus­spruch erfor­der­li­chen Dau­er- oder Fol­ge­scha­dens ist – ins­be­son­de­re mit Blick auf mög­li­che psy­chi­sche Beein­träch­ti­gun­gen als Fol­ge der Miss­brauchs­hand­lun­gen – im ange­foch­te­nen Urteil an kei­ner Stel­le belegt und ver­steht sich auch unter Berück­sich­ti­gung des Gesamt­zu­sam­men­hangs der Urteils­grün­de nicht von selbst.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 28. Febru­ar 2018 – 2 StR 45/​17

  1. st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 29.07.2003 – 4 StR 222/​03; BGH, Beschluss vom 26.09.2013 – 2 StR 306/​13, inso­weit nicht abge­druckt in NStZ 2014, 50[]