Miet­erhö­hung wegen Moder­ni­sie­rung

Der Ver­mie­ter kann wegen einer Moder­ni­sie­rung die Mie­te unter ande­rem dann pro­zen­tu­al um die für die Woh­nung auf­ge­wen­de­ten Kos­ten erhö­hen, wenn er eine bau­li­che Maß­nah­me durch­ge­führt hat, die nach­hal­tig Ein­spa­run­gen von Ener­gie oder Was­ser bewirkt (§ 559 Abs. 1 Alt. 3 BGB), oder wenn er ande­re bau­li­che Maß­nah­men auf­grund von Umstän­den durch­ge­führt hat, die er nicht zu ver­tre­ten hat (§ 559 Abs. 1 Alt. 4 BGB).

Miet­erhö­hung wegen Moder­ni­sie­rung

Der Ver­mie­ter kann die Mie­te bei einer Moder­ni­sie­rung der Woh­nung gemäß § 559 Abs. 1 BGB aller­dings nur inso­weit erhö­hen, als die von ihm auf­ge­wen­de­ten Kos­ten hier­für not­wen­dig waren. Unnö­ti­ge, unzweck­mä­ßi­ge oder ansons­ten über­höh­te Moder­ni­sie­rungs­auf­wen­dun­gen hat der Mie­ter nicht zu tra­gen.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 17. Dezem­ber 2008 – VIII ZR 41/​08 (VIII ZR 84/​08)