Miet­min­de­rung auf Wohn­be­rech­ti­gungs­schein

Darf der Ver­mie­ter nach den Bestim­mun­gen eines ihn bin­den­den För­der­ver­tra­ges von Mie­tern mit Wohn­be­rech­ti­gungs­schein kei­ne höhe­re Mie­te als die Durch­schnitts­mie­te im sozia­len Woh­nungs­bau ver­lan­gen, ist eine Rege­lung im Miet­ver­trag, nach der der Mie­ter bei Vor­la­ge eines Wohn­be­rech­ti­gungs­schei­nes die Ver­min­de­rung der ver­ein­bar­ten Mie­te auf die (nied­ri­ge­re) Durch­schnitts­mie­te ver­lan­gen kann und sich bei einer Erhö­hung der Durch­schnitts­mie­te der von ihm zu tra­gen­de Anteil an der ver­ein­bar­ten Mie­te erhöht, wirk­sam.

Miet­min­de­rung auf Wohn­be­rech­ti­gungs­schein

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 13. Juli 2011 – VIII ZR 261/​10