Nega­ti­ve Fest­stel­lungs­kla­ge – und der Gegen­stands­wert

Bei einer nega­ti­ven Fest­stel­lungs­kla­ge ist ein Fest­stel­lungs­ab­schlag von 20 % nicht vor­zu­neh­men 1.

Nega­ti­ve Fest­stel­lungs­kla­ge – und der Gegen­stands­wert

Maß­geb­lich ist inso­weit das Begeh­ren fest­zu­stel­len, das ein bestimm­ter Anspruch oder eine bestimm­te Ver­pflich­tung nicht besteht. Im Erfolgs­fal­le schließt die­se nega­ti­ve Fest­stel­lung den Anspruch voll­stän­dig aus.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Novem­ber 2018 – IV ZR 238/​17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 21.11.2006 – IV ZR 143/​05, Fam­RZ 2007, 464 4]; Noe­then in Schneider/​Herget, Streit­wert­kom­men­tar 14. Aufl. Rn. 2279, 2300, 2303 m.w.N.[]