Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de – und die Revi­si­ons­sum­me

Es obliegt grund­sätz­lich dem Beschwer­de­füh­rer, dar­zu­le­gen und glaub­haft zu machen, dass er mit der beab­sich­tig­ten Revi­si­on die Abän­de­rung des Beru­fungs­ur­teils in einem Umfang erstre­ben will, der die Wert­gren­ze von 20.000 € über­steigt.

Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de – und die Revi­si­ons­sum­me

Maß­ge­bend für die Bewer­tung der Beschwer der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de ist der Zeit­punkt der letz­ten münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Beru­fungs­ge­richt [1].

Der Bun­des­ge­richts­hof ist an die Streit­wert­fest­set­zung des Beru­fungs­ge­richts nicht gebun­den [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 20. Juni 2017 – II ZR 123/​16

  1. BGH, Beschluss vom 25.02.2014 – II ZR 156/​13, NZI 2014, 357 Rn. 9[]
  2. BGH, Beschluss vom 08.11.2016 – II ZR 8/​16 5; Beschluss vom 06.12 2010 – II ZR 99/​09 3[]