Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de – und die spä­ter ein­ge­leg­te Anschluss­re­vi­si­on

Die von der Klä­ge­rin aus­drück­lich gegen die Nicht­zu­las­sung der Revi­si­on ein­ge­leg­te Beschwer­de bil­det mit der spä­ter von der Klä­ge­rin ein­ge­leg­ten Anschluss­re­vi­si­on kein ein­heit­li­ches Rechts­mit­tel.

Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de – und die spä­ter ein­ge­leg­te Anschluss­re­vi­si­on

Hät­te die Klä­ge­rin ihre Beschwer­de auf­recht erhal­ten und begrün­det, wäre über sie unbe­scha­det der dane­ben ein­ge­leg­ten Anschluss­re­vi­si­on zu ent­schei­den gewe­sen 1.

Mit dem Fall einer neben einer unbe­schränkt zuge­las­se­nen Revi­si­on gegen­stands­lo­sen Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de 2 ist die vor­lie­gen­de Kon­stel­la­ti­on einer neben einer bereits ein­ge­leg­ten Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de spä­ter erho­be­nen Anschluss­re­vi­si­on nciht ver­gleich­bar.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 14. Mai 2018 – XI ZR 224/​17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 01.09.2016 – III ZR 271/​15 6 mit BGH, Urteil vom 02.03.2017 – III ZR 271/​15 5; außer­dem BGH, Urteil vom 26.01.2016 – KZR 41/​14, NJW 2016, 2504[]
  2. vgl. BGH, Urteil vom 22.11.2016 – XI ZR 434/​15, BGHZ 213, 52 Rn. 6[]