Par­tei­vor­trag – und ein­fa­che recht­li­che Begrif­fe

Die Par­tei­en kön­nen bestimm­te Tat­sa­chen durch all­ge­mein gebräuch­li­che, ein­fa­che recht­li­che Aus­drü­cke in den Rechts­streit ein­füh­ren, wenn die­se den Teil­neh­mern des Rechts­ver­kehrs geläu­fig sind und das Vor­lie­gen ent­spre­chen­der tat­säch­li­cher Umstän­de mit ihnen in Ver­bin­dung gebracht wird.

Par­tei­vor­trag – und ein­fa­che recht­li­che Begrif­fe

Die Par­tei­en lösen auch auf die­se Wei­se eine Erklä­rungs­pflicht der Gegen­sei­te gemäß § 138 Abs. 2 ZPO aus 1.

Im Gebrauch des betref­fen­den Rechts­be­griffs durch das Gericht im Urteil kann dann die kom­pri­mier­te Fest­stel­lung der mit ihm regel­mä­ßig ver­bun­de­nen Tat­sa­chen iSv. § 559 Abs. 2 ZPO zu erbli­cken sein.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 31. Juli 2014 – 2 AZR 422/​13

  1. BAG 6.11.2007 – 1 AZR 862/​06, Rn. 13, BAGE 124, 323; BGH 19.03.2004 – V ZR 104/​03BGHZ 158, 295; Zöller/​Greger ZPO 29. Aufl. § 138 Rn. 2[]