Pau­schal­rei­sen und Siche­rungs­schein

Die Som­mer­rei­se­zeit steht vor der Tür und damit wohl lei­der auch wie­der die Mel­dung über insol­ven­te Rei­se­ver­an­stal­ter. Daher hier eini­ge Anmer­kun­gen zu den Siche­rungs­schei­nen:

Pau­schal­rei­sen und Siche­rungs­schein

Jeder Pau­schal­rei­se­ver­an­stal­ter ist ver­pflich­tet, sei­nen Rei­se­kun­den vor Zah­lung des Kauf­prei­ses Siche­rungs­schei­ne aus­zu­hän­di­gen. Solan­ge der Siche­rungs­schein nicht aus­ge­hän­digt ist, braucht auch der Rei­se­preis nicht bezahlt zu wer­den.

Die­ser Siche­rungs­schein sichert den Rei­sen­den den Rück­flug, wenn der Ver­an­stal­ter in die Insol­venz fällt. Auch kann sich der Ver­si­che­rer gegen­über dem Rei­sen­den, der sei­nen Siche­rungs­schein erhal­ten hat, nicht dar­auf beru­fen, dass der Siche­rungs­schein erst nach Been­di­gung des Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges (z.B. wegen einer Kün­di­gung durch den Ver­si­che­rer) aus­ge­stellt wor­den ist, § 651 k III Satz 2 BGB. In allen die­sen Fäll­gen hat der Rei­sen­de gleich­wohl ein direk­ten Anspruch gegen dem Ver­si­che­rer.

Wich­tig ist aber stets, daß der Siche­rungs­schein dem Rei­sen­den auch aus­ge­hän­digt wird. Hier­auf soll­te jeder Pau­schal­tou­rist bestehen, noch bevor er den Rei­se­preis zahlt.