Pfän­dung zukünf­ti­ger Miet­for­de­run­gen und die Insol­venz­an­fech­tung

Pfän­det ein Gläu­bi­ger eine künf­ti­ge Miet­for­de­rung des Schuld­ners gegen einen Drit­ten, rich­tet sich der für die Anfech­tung des Pfän­dungs­pfand­rechts maß­geb­li­che Zeit­punkt nach dem Beginn des Nut­zungs­zeit­raums, für den die Mietra­te geschul­det war 1.

Pfän­dung zukünf­ti­ger Miet­for­de­run­gen und die Insol­venz­an­fech­tung

Ist das durch Pfän­dung der Miet­for­de­rung ent­stan­de­ne Pfand­recht anfecht­bar, weil der Nut­zungs­zeit­raum, für den die Mie­ten geschul­det sind, in der anfech­tungs­re­le­van­ten Zeit begon­nen hat, führt es nicht zur Annah­me eines mas­sen­eu­tra­len Sicher­hei­ten­tauschs, dass die Miet­for­de­rung zugleich in den Haf­tungs­ver­band einer Grund­schuld fällt.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 17. Sep­tem­ber 2009 – IX ZR 106/​08

  1. Bestä­ti­gung von BGH, Urteil vom 30.01.1997 – IX ZR 89/​96 für den Anwen­dungs­be­reich der InsO[]