PKH- und die Wie­der­ein­set­zung wegen wirt­schaft­li­chen Unver­mö­gens

Einer Par­tei kann Wie­der­ein­set­zung in eine wegen wirt­schaft­li­chen Unver­mö­gens ver­säum­te Frist gewährt wer­den.

PKH- und die Wie­der­ein­set­zung wegen wirt­schaft­li­chen Unver­mö­gens

Dies setzt aber vor­aus, dass sie bis zu deren Ablauf einen den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spre­chen­den Pro­zess­kos­ten­hil­fe­an­trag ein­ge­reicht und alles in ihren Kräf­ten Ste­hen­de getan hat, damit über den Antrag ohne Ver­zö­ge­rung sach­lich ent­schie­den wer­den kann.

Die Par­tei muss hier­zu inner­halb der lau­fen­den Rechts­mit­tel­frist nicht nur den Pro­zess­kos­ten­hil­fe­an­trag stel­len, son­dern auch alle für die Bewil­li­gung der Pro­zess­kos­ten­hil­fe erfor­der­li­chen Unter­la­gen bei­brin­gen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. Janu­ar 2017 – IV ZB 24/​16

  1. BGH, Beschluss vom 23.04.2015 – VII ZA 1/​15 2 m.w.N.[]