Pro­zeß­kos­ten­hil­fe

Der Bun­des­rat will mit einem jetzt in den Bun­des­tag ein­ge­brach­ten Geset­zes­ent­wurf die Aus­ga­ben für die Pro­zeß­kos­ten­hil­fe zurück­fah­ren.

Pro­zeß­kos­ten­hil­fe

Dazu sind drei Grup­pen von Maß­nah­men vor­ge­se­hen:

  • Zum sol­len wer­den die Vor­aus­set­zun­gen für die Bewil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe
    kor­ri­giert wer­den, um den Kreis der Anspruchs­be­rech­tig­ten zu ver­klei­nern.
  • Im Mit­tel­punkt der Maß­nah­men steht eine ange­mes­se­ne Erhö­hung der Eigen­be­tei­li­gung der bedürf­ti­gen Par­tei an den Pro­zess­kos­ten. Die­je­ni­gen, deren Ein­kom­men und Ver­mö­gen über das im Sozi­al­hil­fe­recht defi­nier­te Exis­tenz­mi­ni­mum hin­aus­geht, sol­len Pro­zess­kos­ten­hil­fe
    künf­tig nur noch als Dar­le­hen erhal­ten, das durch Zah­lun­gen aus ihrem ein­zu­set­zen­den Ein­kom­men und Ver­mö­gen voll­stän­dig zurück­zu­zah­len ist.
  • Schließ­lich sol­len die Vor­schrif­ten über das Ver­fah­ren "ver­bes­sert" wer­den, um sicher­zu­stel­len, dass die für den Bezug von Pro­zess­kos­ten­hil­fe maß­geb­li­chen per­sön­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se des Antrag­stel­lers ein­heit­lich und zutref­fend erfasst wer­den.

Der Ent­wurfstext die­ses Pro­zess­kos­ten­hil­fe­be­gren­zungs­ge­set­zes fin­det sich im Infor­ma­ti­ons­sys­tem des Deut­schen Bun­des­ta­ges.