Pro­zess­kos­ten­hil­fe – und die Erfolgs­aus­sich­ten der Revi­si­on

Eine für die Gewäh­rung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe hin­rei­chen­de Erfolgs­aus­sicht bereits dann anzu­neh­men, wenn die Ent­schei­dung von der Beant­wor­tung schwie­ri­ger Rechts- oder Tat­fra­gen abhängt.

Pro­zess­kos­ten­hil­fe – und die Erfolgs­aus­sich­ten der Revi­si­on

Auch wenn das Beru­fungs­ge­richt die Revi­si­on wegen grund­sätz­li­cher Bedeu­tung und der Erfor­der­lich­keit einer Ent­schei­dung des Revi­si­ons­ge­richts wegen der Fort­bil­dung des Rechts zuge­las­sen hat, kommt eine Bewil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe jedoch gleich­wohl nur dann in Betracht, wenn der Zulas­sungs­grund auch gege­ben ist 1 und im Fal­le einer Revi­si­ons­ein­le­gung die Revi­si­on nicht nach § 552a ZPO zurück­ge­wie­sen wer­den müss­te 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 26. Juni 2018 – II ZR 172/​17

  1. BGH, Beschluss vom 16.07.2003 – IV ZR 73/​03, Fam­RZ 2003, 1552; Beschluss vom 27.05.2009 – III ZB 15/​09 4[]
  2. BGH, Beschluss vom 26.11.2007 – II ZA 17/​06 1[]