Pro­zess­zin­sen bei der Adhä­si­ons­kla­ge

Adhä­si­ons­klä­ge­rin­nen ste­hen Pro­zess­zin­sen aus den zuer­kann­ten Scha­dens­er­sat­zund Schmer­zens­geld­be­trä­gen gemäß § 404 Abs. 2 StPO, § 291 Satz 1 BGB, § 187 Abs. 1 BGB ana­log ab dem auf den jewei­li­gen Ein­tritt der Rechts­hän­gig­keit des Zah­lungs­an­spruchs fol­gen­den Tag zu 1.

Pro­zess­zin­sen bei der Adhä­si­ons­kla­ge

Die Rechts­hän­gig­keit der Ansprü­che ist nicht erst mit Zustel­lung der Anträ­ge, son­dern bereits mit deren Ein­gang bei Gericht gege­ben (§ 404 Abs. 2 Satz 2 StPO).

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24. Juli 2019 – 3 StR 271/​19

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 05.12 2018 4 StR 292/​18, NStZ-RR 2019, 96 mwN[]
  2. vgl. BVerfGE 50, 287, 289 f.[]