Rechte beim Autoverkauf

Viele Privatleute haben schon einmal ihr Auto verkauft. Ob an Freunde, Fremde oder an einen Gebrauchtwagenhändler: Beim Autoverkauf gibt es rein rechtlich viel zu beachten. Wer selbst ein Auto von einem Bekannten kauft, muss ebenfalls einiges im Kopf behalten. Wenn es zu Problemen beim Autoverkauf kommt, kann es leider immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen. Umso wichtiger ist es, sich bereits vor dem Verkauf eines Autos umfassend über die eigenen Rechte und Pflichten zu informieren.

Rechte beim Autoverkauf

Sowohl Käufer wie auch Verkäufer haben Rechte , über die sie sich im Klaren sein müssen. So haben Verkäufer in bestimmten Fällen eine Aufklärungspflicht, damit der Käufer Informationen über das Fahrzeug einholen kann. Grundsätzlich hat ein Käufer nicht das Recht, über jedes vorhandene Problem beim Kauf eines Wagens informiert zu werden. Doch der Verkäufer darf ihn auch nicht anlügen oder Informationen verschweigen. Als Verkäufer ist es daher sinnvoll, sich vor dem Verkauf eines Autos genau zu informieren, welche Fragen er beantworten muss. Nur so können spätere Streitigkeiten verhindert werden. Mögliche Fragen können unter anderem bekannte Mängel betreffen, die durch einen Unfall verursacht wurden. Wenn das Auto getunt wurde und es deshalb zu Umbauarbeiten gekommen ist, könnte es hierzu auch zu Fragen seitens des Käufers kommen. Fragen zur Lackierung müssen nicht beantwortet werden. Es dürfen allerdings keine Mängel mit einer neuen Lackierung versteckt werden. Rost oder Unfallschäden dürfen also nicht versteckt werden, weil damit der Käufer getäuscht werden würde. Um solche Probleme zu verhindern, können Autobesitzer den Verkauf auch über Anbieter wie Driverama abwickeln.

Alte Autos zu Geld machen

Es kann viele rechtliche Fallstricke geben, wenn ein Auto verkauft werden soll. Viele Probleme vor Gericht haben mit Autos zu tun. Für den Verkäufer kann viel Geld auf dem Spiel stehen, wenn es zu Problemen bei Vertragsabschluss kommt. Ein Vertrag wird beim Autoverkauf immer geschlossen, ob das Auto an eine Privatperson verkauft wird oder an einen Händler spielt dabei keine Rolle. Verträge müssen nicht unbedingt vor Ort geschlossen werden, immer häufiger werden Kaufverträge auch online abgeschlossen. Interessierte Käufer sollten also nicht leichtfertig Gebote auf Ebay abgeben oder ein Auto kaufen, ohne sich vorher über den Wagen zu informieren. Verkäufer sind verpflichtet, nach abgeschlossenem Vertrag alle Fahrzeugpapiere an den Käufer zu überreichen. Natürlich wechseln die Autoschlüssel ebenfalls den Besitzer. Der Autokäufer muss sicherstellen, dass ihm alles vollständig übergeben wird. Dadurch können Käufer und Verkäufer spätere Diskussionen vermeiden. Es sollte auch offen und klar kommuniziert werden, welche Beträge für das Auto verlangt werden. Viele Autohändler bieten Schätzungen an, wodurch Verkäufer direkt wissen, was ihr Auto auf dem Markt wert ist. Wer privat verkaufen möchte, sollte ebenfalls klar sagen, was er für seinen Wagen erhalten möchte. Als Autokäufer hat man die Möglichkeit, vom Vertrag zurückzutreten. Das ist aber nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Es gibt jedoch Unterschiede, je nachdem, ob das Auto privat oder bei einem Händler gekauft wurde. Bei einem Händler gibt es üblicherweise ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Dieses wird im Kaufvertrag auch so vermerkt. Es beginnt am Tag des Kaufs. Wer das Auto jedoch bei einem Freund oder einer fremden Person kauft, kann sich nicht auf so ein Widerrufsrecht berufen. Ob es trotzdem Möglichkeiten gibt, vom Vertrag zurückzutreten, kommt auf den Einzelfall an.