Rech­te Drit­ter in der Voll­stre­ckungs­er­in­ne­rung

Mit der Erin­ne­rung nach § 766 ZPO kann der Schuld­ner nur Ver­stö­ße gegen das Voll­stre­ckungs­recht gel­tend machen, durch die er selbst beschwert ist; dar­an fehlt es, wenn der Schuld­ner sei­ne Beein­träch­ti­gung aus­schließ­lich aus der Ver­let­zung eines Rechts eines Drit­ten ablei­tet.

Rech­te Drit­ter in der Voll­stre­ckungs­er­in­ne­rung

Der Ver­mie­ter kann im Fall einer gegen den Mie­ter gerich­te­ten Her­aus­ga­be­voll­stre­ckung eines Drit­ten ein Ver­mie­ter­pfand­recht an der Sache, die Gegen­stand der Her­aus­ga­be­voll­stre­ckung ist, nicht mit dem Rechts­be­helf der Erin­ne­rung nach § 766 ZPO gel­tend machen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. August 2009 – I ZB 91/​08