Rechts­hän­gig­keits­zin­sen auf Ver­zugs­zin­sen

Eine Klä­ge­rin kann kei­ne auch auf kapi­ta­li­sier­te Ver­zugs­zin­sen kei­ne Ver­zugs­zin­sen ab Rechts­hän­gig­keit bean­spru­chen.

Rechts­hän­gig­keits­zin­sen auf Ver­zugs­zin­sen

Denn von Zin­sen sind gemäß § 289 Satz 1 BGB Ver­zugs­zin­sen nicht zu ent­rich­ten.

Nach § 289 Satz 2 BGB lässt das Zin­ses­zins­ver­bot zwar das Recht des Gläu­bi­gers auf Ersatz eines ihm durch Ver­zug ent­stan­de­nen Scha­dens unbe­rührt; die­ser Scha­den bedarf jedoch auch dann der Dar­le­gung, wenn nur die in § 288 Abs. 1 u. 2 BGB vor­ge­se­he­nen Min­dest­zins­sät­ze gel­tend gemacht wer­den [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 12. Mai 2017 – V ZR 210/​16

  1. BGH, Urteil vom 16.11.1990 – V ZR 217/​89, MDR 1991, 515; BGH, Urteil vom 09.02.1993 – XI ZR 88/​92, MDR 1993, 509[]