Rechts­mit­tel gegen die Ver­ur­tei­lung zur Aus­kunft – und der Gegen­stands­wert

Die Wert­fest­set­zung nach § 33 Abs. 1 RVG i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 RVG, § 48 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 3 ZPO rich­tet sich nach dem Wert, der die Grund­la­ge für den Auf­trag zur Ein­le­gung des Rechts­mit­tels bil­det 1.

Rechts­mit­tel gegen die Ver­ur­tei­lung zur Aus­kunft – und der Gegen­stands­wert

Hin­sicht­lich des Kla­ge­an­trags auf Aus­kunft war das Inter­es­se der Beklag­ten aus­schlag­ge­bend, dem Klä­ger die bean­trag­te Aus­kunft nicht ertei­len zu müs­sen. Für die Bemes­sung kommt es dabei grund­sätz­lich auf den Auf­wand an Zeit und Kos­ten an, den die Ertei­lung der geschul­de­ten Aus­kunft erfor­dert 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Novem­ber 2018 – IV ZR 238/​17

  1. vgl. BGH, Urteil vom 14.12 2017 – IX ZR 243/​16, NJW-RR 2018, 700 Rn. 29[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 04.06.2014 – IV ZB 2/​14, NJW-RR 2014, 1102 Rn. 8 m.w.N.[]