Rechts­mit­tel­fris­ten – und der PKH-Antrag

Eine Par­tei, die nicht in der Lage ist, die Pro­zess­kos­ten zu tra­gen, muss ihr voll­stän­di­ges Gesuch um Bewil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe für ein Rechts­mit­tel­ver­fah­ren unter Ver­wen­dung der vor­ge­schrie­be­nen Vor­dru­cke und Bei­fü­gung aller erfor­der­li­chen Unter­la­gen inner­halb der Rechtsmittel(begründungs)frist ein­rei­chen.

Rechts­mit­tel­fris­ten – und der PKH-Antrag

Ist dies nicht gesche­hen, war die Par­tei nicht ohne ihr Ver­schul­den ver­hin­dert, die Frist zur Ein­le­gung bzw. – hier – zur Begrün­dung des Rechts­mit­tels ein­zu­hal­ten [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. April 2016 – V ZR 253/​15

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 07.10.2004 – V ZA 8/​04, FamRZ 2004, 1961[]