Revi­si­ons­sum­me – und die teil­wei­se Rück­nah­me der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de

Nach § 26 Nr. 8 EGZPO, der auf den Wert "der mit der Revi­si­on gel­tend zu machen­den Beschwer" abstellt, ist nicht die Beschwer aus dem Beru­fungs­ur­teil, son­dern der Wert des Beschwer­de­ge­gen­stan­des aus dem beab­sich­tig­ten Revi­si­ons­ver­fah­ren maß­ge­bend.

Revi­si­ons­sum­me – und die teil­wei­se Rück­nah­me der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de

Daher kommt es nicht auf die Wert­dif­fe­renz zwi­schen dem in der Beru­fungs­in­stanz zuletzt gestell­ten Antrag und dem Tenor des Beru­fungs­ur­teils, son­dern auf den Umfang der nach dem Rechts­mit­tel­an­trag erstreb­ten Abän­de­rung des ange­foch­te­nen Urteils an1.

im Rah­men von § 26 Nr. 8 EGZPO kann nicht auf eine von dem Umfang der nach­fol­gen­den Begrün­dung der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de unab­hän­gi­ge "Beschwer bei Ein­le­gung des Rechts­mit­tels" abge­stellt wer­den,

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Mai 2019 – XI ZR 395/​17

  1. BGH, Beschluss vom 23.07.2015 – XI ZR 263/​14, BGHZ 206, 276 Rn. 10 mwN []