Revi­si­ons­zu­las­sung – und die Pro­zess­kos­ten­hil­fe

Soweit die Revi­si­on zu Guns­ten des Klä­gers zuge­las­sen ist, hat sie auch in der Sache hin­rei­chen­de Aus­sicht auf Erfolg im Sin­ne von § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO.

Revi­si­ons­zu­las­sung – und die Pro­zess­kos­ten­hil­fe

Hin­rei­chen­de Erfolgs­aus­sicht im Sin­ne von § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO ist bereits dann gege­ben, wenn die Ent­schei­dung von der Beant­wor­tung einer schwie­ri­gen, bis­lang unge­klär­ten Rechts­fra­ge abhän­gig ist 1. Im Fall einer zuge­las­se­nen Revi­si­on ist Pro­zess­kos­ten­hil­fe für das Revi­si­ons­ver­fah­ren daher zu gewäh­ren, wenn ein Zulas­sungs­grund gege­ben ist und im Fall der Revi­si­ons­ein­le­gung die Revi­si­on nicht nach § 552a ZPO zug­rück­ge­wie­sen wer­den könn­te 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 20. Novem­ber 2018 – II ZA 8/​18

  1. vgl. BVerfG, NJW-RR 2002, 793; BGH, Beschluss vom 07.03.2012 XII ZB 391/​10, NJW 2012, 1964 Rn. 14[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 26.06.2018 – II ZR 172/​17, ZIn­sO 2018, 1955 Rn. 3 mwN[]