Rück­tritt vom Kauf eines Pfer­des – Unter­hal­tungs­auf­wen­dun­gen und Ver­jäh­rung

Eine Käu­fe­rin, die wirk­sam vom Kauf­ver­trag zurück­ge­tre­ten ist, bei bei Rück­ga­be des Pfer­des die not­wen­di­gen Ver­wen­dun­gen für die Unter­hal­tung des Pfer­des gemäß § 347 Abs. 2 Satz 1 BGB ersetzt ver­lan­gen 1.

Rück­tritt vom Kauf eines Pfer­des – Unter­hal­tungs­auf­wen­dun­gen und Ver­jäh­rung

Die­ser Anspruch stellt kei­ne Neben­leis­tung zum Kauf­preis­rück­zah­lungs­an­spruch dar, so dass für ihn nicht § 217 BGB gilt.

Viel­mehr unter­liegt er – als ein wei­te­rer sich aus dem Rück­ge­währ­schuld­ver­hält­nis erge­ben­der (selb­stän­di­ger) Anspruch – eben­falls der drei­jäh­ri­gen Regel­ver­jäh­rungs­frist der §§ 195, 199 BGB 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 29. April 2015 – VIII ZR 180/​14

  1. vgl. BGH, Urteil vom 15.11.2006 – VIII ZR 3/​06, aaO Rn. 41 f.[]
  2. BGH, Urteil vom 15.11.2006 – VIII ZR 3/​06, aaO Rn. 42[]

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