Satel­li­ten­fern­se­hen in der Woh­nungs­ei­gen­tums­an­la­ge

Die Ver­pflich­tung der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer, die Anbrin­gung einer Para­bol­an­ten­ne an dem gemein­schaft­li­chen Haus zu dul­den, ist nicht von der Staats­bür­ger­schaft des Mit­ei­gen­tü­mers abhän­gig, der die Anten­ne ange­bracht hat.

Satel­li­ten­fern­se­hen in der Woh­nungs­ei­gen­tums­an­la­ge

Vor­aus­set­zung, eine Anten­ne anbrin­gen las­sen zu dür­fen, ist die Zustim­mung der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft. Die­ser steht das Recht zu, den Ort der Anbrin­gung zu bestim­men.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 13. Novem­ber 2009 – V ZR 10/​09