Scha­dens­er­satz für den Voll­stre­ckungs­gläu­bi­ger in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Die Amts­pflicht des Ver­stei­ge­rungs­ge­richts zur Ein­hal­tung der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren schützt auch den Voll­stre­ckungs­gläu­bi­ger. Der Schutz­zweck die­ser Amts­pflicht umfasst den Ver­lust, der dadurch ein­tritt, dass der Zuschlags­be­schluss wegen eines Zustel­lungs­feh­lers wie­der auf­ge­ho­ben wird und in einem nach­fol­gen­den Ver­stei­ge­rungs­ter­min ein gerin­ge­rer Erlös erzielt wird 1.

Scha­dens­er­satz für den Voll­stre­ckungs­gläu­bi­ger in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Bun­des­ge­richts­hof, Ver­säum­nis­ur­teil vom 22. Janu­ar 2009 – III ZR 172/​08

  1. Abgren­zung zum BGH-Urteil vom 13. Sep­tem­ber 2001 – III ZR 228/​00NJW-RR 2002, 307[]