Schuld­an­er­kennt­nis bei der Grund­schuld­be­stel­lung

Das von einem Schuld­ner in einer nota­ri­el­len Grund­schuld­be­stel­lungs­ur­kun­de abge­ge­be­ne abs­trak­te Schuld­ver­spre­chen mit Voll­stre­ckungs­un­ter­wer­fung ist nicht des­halb nach § 812 Abs. 2 BGB kon­di­zier­bar, weil der durch die Grund­schuld gesi­cher­te Anspruch des Gläu­bi­gers ver­jährt ist. Die Vor­schrift des § 216 Abs. 2 Satz 1 BGB ist auf ein sol­ches Schuld­ver­spre­chen ana­log anwend­bar.

Schuld­an­er­kennt­nis bei der Grund­schuld­be­stel­lung

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 17. Novem­ber 2009 – XI ZR 36/​09