Schuld­ner­wi­der­spruch gegen die For­de­rungs­an­mel­dung

Die Fest­stel­lungs­kla­ge des Gläu­bi­gers zur Besei­ti­gung eines Wider­spruchs des Schuld­ners gegen die Anmel­dung einer For­de­rung als sol­che auf Grund einer vor­sätz­lich began­ge­nen uner­laub­ten Hand­lung ist nicht an die Ein­hal­tung einer Kla­ge­frist gebun­den.

Schuld­ner­wi­der­spruch gegen die For­de­rungs­an­mel­dung

Der (beschränk­te) Wider­spruch des Schuld­ners gegen die Anmel­dung einer For­de­rung als sol­che auf Grund einer vor­sätz­lich began­ge­nen uner­laub­ten Hand­lung kann ohne Befris­tung im Wege einer nega­ti­ven Fest­stel­lungs­kla­ge wei­ter­ver­folgt wer­den.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 18. Dezem­ber 2008 – IX ZR 124/​08