Sicher­heits­leis­tung durch die Haft­pflicht­ver­si­che­rung

Der Zweck der zur Abwen­dung der Zwangs­voll­stre­ckung aus einem vor­läu­fig voll­streck­ba­ren Urteil hin­ter­leg­ten Sicher­heit erfor­dert, dass der hin­ter­leg­te Betrag dem Voll­stre­ckungs­gläu­bi­ger nach Rechts­kraft unein­ge­schränkt zur Ver­fü­gung steht.

Sicher­heits­leis­tung durch die Haft­pflicht­ver­si­che­rung

Das Risi­ko, zum Zeit­punkt der Hin­ter­le­gung der Sicher­heit die Deckungs­pflicht aus dem Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­ver­trag gegen­über dem Voll­stre­ckungs­schuld­ner falsch ein­zu­schät­zen, trägt allein der Haft­pflicht­ver­si­che­rer.

Ober­lan­des­ge­richt Cel­le, Urteil vom 23. Dezem­ber 2009 – 3 U 144/​09