Siche­rungs­ab­tre­tun­gen des Insol­venz­schuld­ners

Zieht der Ver­wal­ter eine vom Insol­venz­schuld­ner siche­rungs­hal­ber abge­tre­te­ne For­de­rung ein, ohne dass der Schuld­ner für die gesi­cher­te Ver­bind­lich­keit per­sön­lich haf­tet, ist der Gläu­bi­ger aus dem ein­ge­zo­ge­nen Betrag nur dann unver­züg­lich zu befrie­di­gen, wenn die Sicher­heit auch ohne die Insol­venz ver­wer­tungs­reif gewe­sen wäre. Steht die­ser Umstand noch nicht fest, so ist der mög­li­cher­wei­se dem Gläu­bi­ger ver­blei­ben­de Betrag bei der Ver­tei­lung zurück­zu­be­hal­ten.

Siche­rungs­ab­tre­tun­gen des Insol­venz­schuld­ners

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 11. Dezem­ber 2008 – IX ZR 194/​07