Sitz­ver­le­gung zum Zwe­cke der Insol­venz

Hat das Insol­venz­ge­richt am alten Sitz der Insol­venz­schuld­ne­rin vor einer Ver­wei­sung des Ver­fah­rens Anhalts­punk­te dafür, dass die­se an ihrem gera­de durch Ver­le­gung neu begrün­de­ten Sitz kei­ne Geschäfts­tä­tig­keit ent­fal­tet hat, hat es alle Umstän­de von Amts wegen zu ermit­teln, die sei­ne ört­li­che Zustän­dig­keit begrün­den könn­ten. die blo­ße Nach­fra­ge bei der Insol­venz­schuld­ne­rin über den Umfang einer etwai­gen wirt­schaft­li­chen Tätig­keit im eige­nen Bezirk ist hier­für unzu­rei­chend.

Sitz­ver­le­gung zum Zwe­cke der Insol­venz

Ober­lan­des­ge­richt Cel­le, Beschluss vom 11. Janu­ar 2010 – 4 AR 3/​10