Steu­er­trick­se­rei­en und ihre zivil­recht­li­chen Fol­gen

Wäh­len die Ver­trags­par­tei­en eine bestimm­te zivil­recht­li­che Rechts­ge­stal­tung ledig­lich aus steu­er­li­chen Grün­den, fehlt es in der Regel nicht am erfor­der­li­chen Rechts­bin­dungs­wil­len, weil die steu­er­li­che Aner­ken­nung ein gül­ti­ges, ernst­lich gewoll­tes Rechts­ge­schäft vor­aus­setzt. Erweist sich die gewähl­te Ver­trags­ge­stal­tung nach­träg­lich als zivil­recht­lich nach­tei­lig, begrün­det das, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einem aktu­el­len Urteil fest­stellt, nicht den Ein­wand des Schein­ge­schäfts.

Steu­er­trick­se­rei­en und ihre zivil­recht­li­chen Fol­gen

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 2. März 2009 – II ZR 264/​07

  1. vgl. dazu: BGHZ 132, 263, 266[]