Streit­wert eines nach­bar­recht­li­chen Aus­gleichs­an­spruchs

Der Wert einer auf den nach­bar­recht­li­chen Aus­gleichs­an­spruch (§ 906 Abs. 2 Satz 2 BGB) gestütz­ten Ver­ur­tei­lung bemisst sich, wenn – wie hier – die von dem Nach­bar­grund­stück aus­ge­hen­de Ein­wir­kung zu einer Sub­stanz­schä­di­gung geführt hat, nach den Besei­ti­gungs­kos­ten (ein­schließ­lich der Pla­nungs­kos­ten) zuzüg­lich eines ver­blei­ben­den Min­der­werts [1].

Streit­wert eines nach­bar­recht­li­chen Aus­gleichs­an­spruchs

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Sep­tem­ber 2012 – V ZR 21/​12

  1. BGH, Urteil vom 04.07.1997 – V ZR 48/​96, NJW-RR 1997, 1374; zur Berück­sich­ti­gung einer etwai­gen Scha­dens­an­fäl­lig­keit des Gebäu­des infol­ge einer der Bau­grund­ver­hält­nis­sen nicht ange­pass­ten Grün­dung vgl. BGH, Urteil vom 18.09.1987 – V ZR 219/​85, NJW-RR 1988, 136, 138; und BGH, Urteil vom 25.06.1992 – III ZR 101/​91, NJW 1992, 2884, 2885[]