Streit­wert­fest­set­zung in der Beru­fungs­in­stanz – und die höhe­re Beschwer für die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de

Die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de ist unzu­läs­sig, weil der Wert der mit der Revi­si­on gel­tend zu machen­den Beschwer 20.000 € nicht über­steigt (§ 26 Nr. 8 EGZPO).

Streit­wert­fest­set­zung in der Beru­fungs­in­stanz – und die höhe­re Beschwer für die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de

Einer beklag­ten Par­tei, die weder die Streit­wert­fest­set­zung in den Vor­in­stan­zen bean­stan­det noch sonst glaub­haft gemacht hat, dass für die Fest­le­gung des Streit­werts maß­geb­li­che Umstän­de, die bereits dort vor­ge­bracht wor­den sind, nicht hin­rei­chend berück­sich­tigt wor­den sind, ist es regel­mä­ßig ver­sagt, sich im Ver­fah­ren der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de noch auf einen höhe­ren, die erfor­der­li­che Rechts­mit­tel­be­schwer erst­mals errei­chen­den Wert zu beru­fen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 12. April 2018 – I ZR 145/​17

  1. BGH, Beschluss vom 05.03.2015 – I ZR 161/​14 5 mwN[]