Ter­mins­ge­bühr für die außer­ge­richt­li­che Bespre­chung – und ihre Fest­set­zung

Für eine gem. § 104 ZPO fest­setz­ba­re Ter­mins­ge­bühr gem. Nr. 3104 VV RVG reicht es nach Vor­be­mer­kun­gen 3 Abs. 3 RVG aus, dass der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te an einer – ggf. auch nur tele­fo­ni­schen – auf die Ver­mei­dung oder Erle­di­gung des Ver­fah­rens gerich­te­ten Bespre­chung mit aus­rei­chen­dem Bezug zum jewei­li­gen Rechts­streit mit­ge­wirkt hat; auf eine Betei­li­gung des Gerichts kommt es nicht an 1.

Ter­mins­ge­bühr für die außer­ge­richt­li­che Bespre­chung – und ihre Fest­set­zung

Die tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für eine durch eine außer­ge­richt­li­che Bespre­chung ent­stan­de­ne Ter­mins­ge­bühr müs­sen aller­dings unstrei­tig oder gem. §§ 188 Abs. 3, 288 ZPO zuge­stan­den sein 2.

Land­ge­richt Ros­tock, Beschluss vom 25. Juli 2016 – 1 T 204/​16

  1. all­ge­mei­ne Ansicht; vgl. u.a. BGH NJW-RR 2007 286[]
  2. vgl. BGH NJW 2008, 2993, 2994; hilfs­wei­se kön­nen sie gem. §§ 104 Abs. 2 Satz 1 glaub­haft gemacht wer­den ((vgl. BGH NJW 2007, 2493[]