Undich­te Fens­ter? – Wenn der Luft­zug zum Miet­streit wird

Wenn Sie sich eine Woh­nung vor­stel­len, den­ken Sie sicher­lich nicht an Fens­ter und Türen. Die­se gehö­ren ganz selbst­ver­ständ­lich zu ihren eige­nen vier Wän­den dazu. Doch nicht in jeder Immo­bi­lie sind die Fens­ter und Türen in einer Qua­li­tät erhal­ten, die sich Mie­te­rin­nen und Mie­ter wün­schen. Immer wie­der kom­men undich­te Fens­ter vor Gericht, denn die Mie­ter möch­ten eine Miet­min­de­rung, wenn sich der Ver­mie­ter nicht zu einer Gegen­maß­nah­me bereit erklärt.

Undich­te Fens­ter? – Wenn der Luft­zug zum Miet­streit wird

Bei Sparfenster.de fin­den Sie eine gro­ße Aus­wahl an Fens­tern nach Maß. Scheu­en Sie sich nicht, Ihrem Ver­mie­ter ein Ange­bot ein­zu­ho­len, um Ihn zum Aus­tausch der alten Model­le zu bewe­gen.

Pro­ble­ma­tisch ist zunächst ein­mal die Defi­ni­ti­on von „undicht“.

Ab wann ist ein Fens­ter undicht?

Die Auf­ga­ben eins Fens­ters sind klar. Sie sol­len dafür sor­gen, dass der Raum von Licht durch­flu­tet wer­den kann. Doch zudem tren­nen Sie den Innen­raum der Immo­bi­lie vor Feuch­tig­keit und Zug­luft ab. Wenn eben­die­se bei­den Schutz­funk­tio­nen nicht mehr gege­ben sind, erkennt der Gesetz­ge­ber die Fens­ter als man­gel­haft an. In einem sol­chen Fall kann der Ver­mie­ter auf­grund des Miet­man­gels zu einer Min­de­rung der Miet­hö­he auf­ge­for­dert wer­den. Andern­falls hat er die­sen defekt zu behe­ben, sodass Sie als Mie­ter oder Mie­te­rin wie­der gut geschützt leben. Eben­so soll­te die Repa­ra­tur im Inter­es­se des Immo­bi­li­en­be­sit­zers lie­gen. Schließ­lich sor­gen undich­te Fens­ter nicht nur für Zug­luft, son­dern auch für die Schim­mel­bil­dung. Es ent­ste­hen Wär­me­brü­cken, Feuch­tig­keit dringt in das Mau­er­werk und bil­det die per­fek­te Grund­la­ge für das Wachs­tum von Schim­mel­pil­zen. Deren Spo­ren kön­nen sich im gesam­ten Raum ver­tei­len und somit die Wän­de im Hand­um­dre­hen befal­len.

Gesund­heits­ri­si­ko undich­tes Fens­ter

Doch nicht nur für das Gebäu­de geht mit dem Ent­ste­hen von Schim­mel­pil­zen eine Gefahr ein­her. Auch für Ihre Gesund­heit, beson­ders aber für die Gesund­heit von klei­nen Kin­dern. Die Schim­mel­spo­ren flie­gen durch die Luft und wer­den bei jedem Atem­zug in die Lun­gen ein­ge­zo­gen. Sind Sie die­sen Spo­ren län­ge­re Zeit aus­ge­setzt, kann es zu All­er­gien und Asth­ma kom­men. Schließ­lich sind die Atem­we­ge dau­er­haft von Schim­mel­spo­ren belas­tet, sodass sie ihrer her­kömm­li­chen Arbeit kaum nach­kom­men kön­nen. Die Infek­ti­on schwächt zudem das Immun­sys­tem. In Kom­bi­na­ti­on mit anhal­ten­der Belas­tung durch die Schim­mel­spo­ren kann dies zu wei­te­ren schwer­wie­gen­den Erkran­kun­gen füh­ren. Beson­ders gefähr­lich sind Schim­mel­spo­ren für Men­schen, die ein geschwäch­tes Immun­sys­tem besit­zen, bei­spiel­wei­se durch eine Che­mo­the­ra­pie, Lun­gen­er­kran­kun­gen oder ande­ren Organ­pro­ble­men.

Damit Sie sich nicht mehr län­ger über undich­te, gesund­heits­ge­fähr­den­de Fens­ter ärgern müs­sen, soll­ten Sie hier Ihr Fens­ter gene­rie­ren. Mit weni­gen Klicks wird aus Ihrer Idee ein Fens­ter, das dicht, kom­for­ta­bel und deko­ra­tiv in den Raum zu inte­grie­ren ist. Las­sen Sie sich zudem durch einen Exper­ten für Schim­mel­be­fall bera­ten. Er kann Ihnen hel­fen die Schim­mel­spo­ren sicher aus dem Haus zu ent­fer­nen.

Mit einem Anwalt in Kon­takt tre­ten

Zeigt sich der Ver­mie­ter nicht ein­sich­tig der gar abwei­send, soll­ten Sie den Kon­takt zu einem Anwalt auf­zu­su­chen. Es gilt zu klä­ren, ob der Miet­man­gel, d.h. das undich­te Fens­ter, bereits vor dem Unter­schrei­ben des Miet­ver­tra­ges vor­han­den war. Wer einen Miet­ver­trag trotz des sicht­ba­ren Man­gels unter­schreibt, kann spä­ter nicht mehr auf Miet­min­de­rung kla­gen. Eben­so kann kein kos­ten­frei­er Ersatz mehr gel­tend gemacht wer­den. Es muss daher ein Weg gefun­den wer­den, zu bewei­sen, dass der Miet­man­gel erst im Lau­fe Ihrer Wohn­zeit in der Woh­nung auf­tre­ten ist. Die genau­en For­ma­li­tä­ten bezüg­lich die­ses Ver­fah­rens kann Ihnen nur ein Fach­mann erklä­ren.