Unstrei­ti­ge Tat­sa­chen im Beru­fungs­vor­trag

Unstrei­ti­ge Tat­sa­chen, die erst­mals im Beru­fungs­rechts­zug vor­ge­tra­gen wer­den, sind stets zu berück­sich­ti­gen [1].

Unstrei­ti­ge Tat­sa­chen im Beru­fungs­vor­trag

Dies gilt selbst dann, wenn der unstrei­ti­ge Vor­trag im Hin­blick auf Fol­ge­fra­gen eine Beweis­auf­nah­me erfor­dert [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. Janu­ar 2015 – VI ZR 551/​13

  1. BGH, Urteil vom 18.11.2004 – IX ZR 229/​03, BGHZ 161, 138, 141 ff. 11 ff.; Beschluss vom 23.06.2008 – GSZ 1/​08, BGHZ 177, 212 Rn. 10 10; Zöller/​Greger, ZPO, 30. Aufl., § 531 Rn.20 mwN[]
  2. BGH, Urtei­le vom 18.11.2004 – IX ZR 229/​03, BGHZ 161, 138, 144 f.20; vom 16.10.2008 – IX ZR 135/​07, VersR 2010, 86 Rn. 22[]