Ver­fah­rens­ge­bühr, Anrech­nung der Geschäfts­ge­bühr und das Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren

Der Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt noch­mals sei­ne Recht­spre­chung, wonach die Ver­fah­rens­ge­bühr nach Nr. 3100 RVG VV, die durch die Tätig­keit der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten des Beklag­ten im Ver­fah­ren vor dem erst­in­stanz­li­chen Gericht ent­stan­den ist, bei der Kos­ten­fest­set­zung in vol­ler Höhe in Ansatz zu brin­gen ist.

Ver­fah­rens­ge­bühr, Anrech­nung der Geschäfts­ge­bühr und das Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren

Sie ist nicht auf­grund der Rege­lung in Vor­be­mer­kung 3 Abs. 3 RVG VV über die hälf­ti­ge Anrech­nung der wegen des­sel­ben Gegen­stands ent­stan­de­nen Geschäfts­ge­bühr nach Nr. 2300 RVG VV zu kür­zen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Okto­ber 2012 – I ZB 27/​12

  1. vgl. nur BGH, Beschluss vom 03.02.2011 – I ZB 47/​10, GRUR-RR 2011, 232; Beschluss vom 28.09.2011 – I ZB 29/​10[]