Ver­jäh­rungs­be­ginn – und der Grund­satz der Scha­dens­ein­heit

Der aus einem bestimm­ten Ver­hal­ten erwach­sen­de Scha­den ist in der Regel als ein Gan­zes auf­zu­fas­sen.

Ver­jäh­rungs­be­ginn – und der Grund­satz der Scha­dens­ein­heit

Es gilt daher eine ein­heit­li­che Ver­jäh­rungs­frist, wenn schon beim Auf­tre­ten des ers­ten Scha­dens bei ver­stän­di­ger Wür­di­gung mit wei­te­ren wirt­schaft­li­chen Nach­tei­len gerech­net wer­den kann 1.

An die­sen Grund­sät­zen der Scha­dens­ein­heit ist wei­ter fest­zu­hal­ten 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 15. Novem­ber 2018 – IX ZR 60/​18

  1. BGH, Urteil vom 23.04.2015 – IX ZR 176/​12, WM 2015, 2064 Rn.20[]
  2. vgl. kürz­lich BGH, Urteil vom 26.07.2018 – I ZR 274/​16, WM 2018, 1591 Rn. 26[]