Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Streit­ver­kün­dung – und ihre Gren­zen

Nach einer Streit­ver­kün­dung setzt eine Hem­mung der Ver­jäh­rung nach § 204 Abs. 1 Nr. 6 BGB vor­aus, dass der Vor­pro­zess für den gegen die Beklag­ten gel­tend gemach­ten Scha­dens­er­satz­an­spruch aus Sicht des Klä­gers prä­ju­di­zi­ell war 1.

Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Streit­ver­kün­dung – und ihre Gren­zen

Der Gesichts­punkt der Scha­dens­ein­heit führt zu kei­nem ande­ren Ergeb­nis, da er nichts dar­an ändert, dass eine Hem­mung durch Kla­ge­er­he­bung (§ 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB) nur für den jeweils gel­tend gemach­ten Anspruch ein­tritt 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 18. Febru­ar 2016 – V ZR 149/​15

  1. BGH, Urteil vom 06.12 2007, – IX ZR 143/​06, BGHZ 175, 1 Rn. 22 ff.; Urteil vom 08.12 2011 – IX ZR 204/​09, NJW 2012, 674 Rn. 11 f.[]
  2. BGH, Urteil vom 21.03.2000, – IX ZR 183/​98, NJW 2000, 2678 Rn. 12[]