Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaft und All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen

Die Ver­pflich­tung eines Bau­un­ter­neh­mers in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen des Bestel­lers, die­sem eine selbst­schuld­ne­ri­sche, unbe­fris­te­te Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaft nach einem zum Ver­trag gehö­ren­den Mus­ter zu stel­len, und der in die­sem Bürg­schafts­mus­ter erklär­te Ver­zicht des Bür­gen auf die Ein­re­den nach § 768 BGB, sind sprach­lich und inhalt­lich trenn­ba­re Tei­le der Siche­rungs­ver­ein­ba­rung, die nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs einer geson­der­ten Wirk­sam­keits­prü­fung zugäng­lich sind. Die Unwirk­sam­keit der Ver­pflich­tung zum Ver­zicht des Bür­gen auf die Ein­re­de nach § 768 BGB führt nicht zur Unwirk­sam­keit der Siche­rungs­ver­ein­ba­rung im Übri­gen.

Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaft und All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 12. Febru­ar 2009 – VII ZR 39/​08