Ver­trags­kün­di­gung und pau­scha­lier­ter Scha­dens­er­satz

Die Klau­sel in einem Ver­trag über die Errich­tung eines Fer­tig­hau­ses

Ver­trags­kün­di­gung und pau­scha­lier­ter Scha­dens­er­satz

"Erfolgt eine Kün­di­gung gleich aus wel­chem Grund, ohne dass sie von W. Haus (= Unter­neh­mer) zu ver­tre­ten ist, hat W. Haus das Recht, eine pau­scha­le Ver­gü­tung bzw. einen pau­scha­lier­ten Scha­dens­er­satz in Höhe von 10 % des zur Zeit der Kün­di­gung ver­ein­bar­ten Gesamt­prei­ses zu ver­lan­gen, sofern nicht der Bau­herr oder W. Haus im Ein­zel­fall ande­re Nach­wei­se erbrin­gen"

ermög­licht wirk­sam bei frei­er Kün­di­gung des Bestel­lers eine pau­scha­le Abrech­nung in die­ser Höhe, wenn der Unter­neh­mer nicht dane­ben noch wei­te­re Ansprü­che gel­tend macht.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 27. April 2006 – VII ZR 175/​05