Ver­zin­sung ver­aus­lag­ter Gerichts­kos­ten

Dem Klä­ger steht gegen den Beklag­ten neben dem Zins­an­spruch aus § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO kein Anspruch auf Ver­zin­sung ver­aus­lag­ter Gerichts­kos­ten zu.

Ver­zin­sung ver­aus­lag­ter Gerichts­kos­ten

Dabei kann dahin­ste­hen, ob ein sol­cher Anspruch aus §§ 291, 288 Abs. 1 BGB neben dem Anspruch aus § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO über­haupt in Betracht kom­men kann, solan­ge der Klä­ger den Beklag­ten nicht mit der Erstat­tung ver­aus­lag­ter Gerichts­kos­ten weder in Ver­zug gesetzt noch die For­de­rung, deren Ver­zin­sung er ver­langt, rechts­hän­gig gemacht hat 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 9. Mai 2017 – XI ZR 314/​15

  1. vgl. BGH, Urteil vom 22.07.2014 – VI ZR 357/​13, NJW 2014, 3151 Rn. 22[]