Die nicht zugelassene Rechtsbeschwerde in Zwangsvollstreckungssachen

Hat das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde in seinem Beschluss nicht gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO zugelassen, ist diese Entscheidung nicht anfechtbar1.

Die nicht zugelassene Rechtsbeschwerde in Zwangsvollstreckungssachen

Der Gesetzgeber hat bewusst von der Möglichkeit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde abgesehen2.

Ein Rechtsmittel gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist auch nicht von Verfassungs wegen geboten3.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 30. September 2019 – I ZB 53/19

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 05.05.2011 – I ZB 17/11, WuM 2011, 394 mwN[]
  2. BT-Drs. 14/4722, S. 69, 116[]
  3. vgl. BGH, Beschluss vom 07.03.2002 – IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133, 135 ff.; Beschluss vom 08.11.2004 – II ZB 24/03, NJW-RR 2005, 294 f.; Beschluss vom 24.11.2008 – II ZB 4/08, NJW-RR 2009, 465 Rn. 13; Beschluss vom 13.07.2011 – IX ZA 77/11, FamRZ 2011, 1582 Rn. 2; Beschluss vom 18.08.2014 – I ZA 8/14 2; Beschluss vom 12.02.2015 – I ZA 15/14 Rn. 2[]