Tei­lungs­ver­stei­ge­rung – und die Rechts­an­walts­ver­gü­tung

Der Gegen­stands­wert für die Ver­tre­tung der Betei­lig­ten in einem Tei­lungs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren bestimmt sich nach § 26 RVG, da auch eine Tei­lungs­ver­stei­ge­rung eine Zwangs­ver­stei­ge­rung im Sin­ne die­ser Vor­schrift ist 1.

Tei­lungs­ver­stei­ge­rung – und die Rechts­an­walts­ver­gü­tung

Nach § 26 Nr. 2 Halb­satz 2 RVG ist hier für jeden der Betei­lig­ten die Hälf­te des Gegen­stands der Ver­stei­ge­rung anzu­set­zen.

Die­ser ent­spricht nach § 26 Nr. 1 Halb­satz 4 RVG dem nach § 74a Abs. 5 ZVG fest­ge­setz­ten Ver­kehrs­wert des zu ver­stei­gern­den Grund­stücks.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. April 2020 – V ZB 135/​18

  1. LG Köln, AnwBl 1981, 75, 76; Riedel/​Sußbauer/​Potthoff, RVG, 10. Aufl., § 26 Rn. 4[]