Von der Hilfs­auf­rech­nung zur Haupt­auf­rech­nung

Geht der Beklag­te im Lau­fe des Ver­fah­rens von einer Hilfs­auf­rech­nung zu einer Haupt­auf­rech­nung über, ist der Streit­wert nicht nach § 45 Abs. 3 GKG zu erhö­hen.

Von der Hilfs­auf­rech­nung zur Haupt­auf­rech­nung

Von einer Streit­wert­erhö­hung nach § 45 Abs. 3 GKG ist abzu­se­hen, wenn sich der Beklag­te gegen eine Werk­lohn­for­de­rung in ers­ter Linie mit feh­len­der Abnah­me wegen Män­geln ver­tei­digt und hilfs­wei­se mit dem Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen der­sel­ben Män­gel auf­rech­net.

Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart, Beschluss vom 25. Novem­ber 2010 – 10 W 54/​10