Was­ser­ver­sor­gung eines Grund­stücks für Eigen­tü­mer oder Mie­ter?

Ein Ver­trag über die Erbrin­gung von Ver- und Ent­sor­gungs­leis­tun­gen für ein Grund­stück kommt dann nicht durch Annah­me einer sog. Real­of­fer­te mit dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer zustan­de, wenn das Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men die­se Leis­tun­gen gegen­über einem Drit­ten, etwa dem Grund­stücks­nut­zer, auf­grund eines mit die­sem bestehen­den Ver­tra­ges erbringt. Dafür ist es ohne Bedeu­tung, ob der mit dem Drit­ten bestehen­de Ver­trag aus­drück­lich oder kon­klu­dent geschlos­sen ist (vgl. § 2 Abs. 2 AVB­Was­serV; § 433 Abs. 2 BGB, § 631 Abs. 1 BGB).

Was­ser­ver­sor­gung eines Grund­stücks für Eigen­tü­mer oder Mie­ter?

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 10. Dezem­ber 2008 – VIII ZR 293/​07